Diagnose von Prostata-Krebs

Fragen rund um die Früherkennung und Diagnose von Prostatakrebs beantwortet Chefarzt Dr. Peter Weib im Video-Interview mit dem Sprecher der Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe in Siegen Lothar Stock. zum Video

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Erfahren Sie im Podcast-Gespräch mit Dr. Peter Weib, wie die Prostata gesund gehalten werden kann. zum Podcast

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Moderne Laserbehandlung von Nieren-, Harnleiter- und Blasensteinen

Harnsteine können in der Niere, im Harnleiter oder in der Blase entstehen. Wenn sie Beschwerden verursachen, den Urinabfluss behindern oder nicht von selbst abgehen, kann eine endoskopische Behandlung notwendig werden. Dabei wird der Stein über die natürlichen Harnwege mit feinen Instrumenten aufgesucht und unter Sicht mit einer dünnen Laserfaser zerkleinert. Die Steinfragmente können anschließend entfernt oder als feiner Steinstaub ausgeschieden werden.

Warum ein Holmium-Laser?
Der Holmium-Laser ist seit vielen Jahren ein bewährter Standard in der urologischen Steintherapie. Er kann bei Nieren-, Harnleiter- und Blasensteinen eingesetzt werden und eignet sich für unterschiedliche Steinarten und Steinhärten.
Je nach Situation kann der Stein in kleinere Fragmente zerlegt oder sehr fein zerkleinert werden. Damit ist der Holmium-Laser ein vielseitiges und zuverlässiges Basissystem der modernen Steinbehandlung.

Warum ein Thulium-Faserlaser?
Der Thulium-Faserlaser ist eine moderne Ergänzung in der Steintherapie. Er ermöglicht eine sehr feine und kontrollierte Zerkleinerung von Steinen.
Ein Vorteil kann sein, dass der Stein während der Behandlung weniger stark ausweicht und besser im Sichtfeld bleibt. Außerdem kann der Thulium-Faserlaser sehr feinen Steinstaub erzeugen. Das ist besonders bei flexiblen Eingriffen in der Niere hilfreich, zum Beispiel bei schwer erreichbaren Steinen.

Warum beide Lasersysteme?
Nicht jeder Stein ist gleich. Größe, Lage, Härte, Anzahl der Steine und die Anatomie der Harnwege beeinflussen die Wahl des geeigneten Verfahrens.
Der Holmium-Laser steht für bewährte Vielseitigkeit. Der Thulium-Faserlaser ergänzt diese Technik durch besonders feine Fragmentierung und gute Kontrolle bei flexiblen Eingriffen.

Wenn beide Systeme im Haus verfügbar sind, kann die Behandlung individueller an den jeweiligen Befund angepasst werden. Ziel ist eine möglichst vollständige, schonende und sichere Steintherapie. Entscheidend bleibt neben der Technik immer die Erfahrung des Operateurs, eine sorgfältige Diagnostik und eine strukturierte Nachsorge zur Vorbeugung neuer Steine.
 

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