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Schmerzeingriffe

Schmerzen sind nicht nur grundsätzlich unangenehm, sie können für Betroffene den Alltag verändern und gehen mit großen Einschränkungen einher. In der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling bieten wir verschiedene Verfahren an, um leidgeplagten Schmerzpatienten zu helfen.

Häufige Krankheitsbilder

Trigeminusneuralgie

Trigeminusneuralgie

Obwohl es zahlreiche Theorien für die Ursache der Trigeminusneuralgie gibt, ist deren Entstehung letztlich weiterhin unklar. Frauen sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer. Als ein wichtiger Faktor wird die Demyelinisierung (Verlust der „Isolationsschicht“) des Trigeminusnerven an seiner Eintrittszone in den Hirnstamm aufgrund einer mechanischen Irritation, eines Traumas oder einer demyelinisierenden Erkrankung wie der Multiplen Sklerose angesehen. Dadurch können einfache mechanische Erregungen auf Schmerzfasern überspringen (sog. ephaptische Übertragung), was die typische Schmerzauslösung durch Berühren, Luftzug, Kauen oder Zähneputzen erklärt. Therapie der Wahl ist zunächst die medikamentöse Einstellung mit Carbamazepin oder neuerdings mit Gabapentin, bei Nichtansprechen dieser Therapie kommen operative Verfahren in Betracht.

Bei der offenen mikrovaskulären Dekompression (sog. Jannetta-Operation) wird ein Polster zwischen der mechanisch reizenden A. cerebelli superior und dem Trigeminusnerven eingebracht wird. Da es sich um eine offene Kopfoperation handelt, besteht ein Risiko von etwa einem Prozent für gravierende Komplikationen, dafür ist der Effekt auf den Schmerz in der Regel dauerhaft. In etwa 80 Prozent der Fälle können Patienten mit einer Schmerzlinderungen rechnen. Insbesondere bei älteren Patienten und bei Patienten mit einer Multiplen Sklerose kommen weniger offene Verfahren in Frage, die in Ihrer Wirkung aber oft begrenzt sind.

CT gesteuerte Blockaden

CT gesteuerte Blockaden

In vielen Fällen sind Entzündungen der Wirbelgelenke oder der Nervenwurzeln Ursache von Rücken- oder Beinschmerzen, ohne dass sofort eine Operation erforderlich ist. Entzündungshemmende Medikamente helfen zwar, häufig haben diese aber auch Nebenwirkungen, insbesondere im Bereich des Magen-Darm-Traktes. Hier kann eine minimal invasive CT-gesteuerte Schmerztherapie sinnvoll sein. Dabei werden diese entzündungshemmenden Stoffe direkt an den Ort der Schmerzentstehung gespritzt. Durch die CT-Steuerung kann dies millimetergenau erfolgen, die notwendige Dosis ist wesentlich geringer, als bei Tabletteneinnahme und somit kaum eine Nebenwirkung zu befürchten.

Chronisches Schmerzsyndrom an der Wirbelsäule

Chronisches Schmerzsyndrom an der Wirbelsäule

Weltweit leiden Millionen Menschen an einem chronischen Schmerzsyndrom, in Europa schätzungsweise jeder fünfte Erwachsene.

Von einem chronischen Schmerzsyndrom spricht man, wenn die Schmerzen länger als sechs Monate anhalten und eine mäßige bis starke Ausprägung aufweisen. Es gibt mannigfaltige Ursachen für chronische Schmerzen. Zur Klärung der Frage, ob eine Schmerztherapie sinnvoll ist, stehen Ihnen in unserem Klinikum Experten zur Behandlung Ihrer Beschwerden zur Verfügung.

Neben der medikamentösen Einstellung bei chronischen Schmerzen verfügen wir auch über Möglichkeiten der sogenannten Neurostimulation, bei der mit Hilfe eines kleinen Gerätes, das im Bauchraum oder am Gesäß implantiert wird, schwache elektrische Impulse über dünne isolierte Drähte (sog. Elektroden) in Rückenmarksnähe oder in der Nähe peripherer Nerven abgegeben werden, die zu einer Schmerzlinderung führen können und somit Ihre Lebensqualität verbessern können.

Schwere behindernde Spastik

Schwere behindernde Spastik

Solche Krankheitsbilder treten häufig auch bei Multipler Sklerose, nach Schädel-Hirn-Traumata, bei Hypoxischem Hirnschaden, Querschnittssyndrom, als Folge von Schlaganfällen oder bei kindlicher Cerebralparese auf.

Solche Patienten können ggf. von einer sogenannten Intrathekalen Baclofen-Therapie (IBT) profitieren. Dabei wird das Spastik-lösende Medikament in sehr kleinen Mengen rückenmarksnah in den Nervenwasserkanal gegeben. Dabei ist die Medikamentenkonzentration deutlich geringer als bei Tablettengabe, sodass auch eine Reduktion der Nebenwirkungen erreicht werden kann.

NotrufHome

Feuerwehr/Rettungsdienst: 112

Polizei: 110

Zentrale Notaufanhme: 02 71 3 33 45 13

Giftnotruf NRW: 02 28 1 92 40

Telefonseelsorge: 08 00 111 0 111

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