Diagnose von Prostata-Krebs

Fragen rund um die Früherkennung und Diagnose von Prostatakrebs beantwortet Chefarzt Dr. Peter Weib im Video-Interview mit dem Sprecher der Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe in Siegen Lothar Stock. zum Video

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Erfahren Sie im Podcast-Gespräch mit Dr. Peter Weib, wie die Prostata gesund gehalten werden kann. zum Podcast

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Greenlight-Laser – Skalpell aus Licht

Nächtlicher Harndrang, ein schwacher Harnstrahl und vermehrte Harnwegsinfektionen – das können Hinweise auf eine vergrößerte Prostata sein, denn das eigentlich walnussgroße Organ umschließt die Harnröhre. Nimmt das Organ an Volumen zu, kann sich das auf den Harnfluss auswirken. In Deutschland leidet jeder zweite Mann über 60 an einer Prostataerkrankung. Die meisten von ihnen unter der benignen Prostata-Hyperplasie (BPH), also einer gutartigen Vergrößerung, die nicht lebensbedrohlich ist. Immer mehr Männer erkranken daran, was nicht nur mit der Altersentwicklung, sondern auch mit der Lebensweise zusammenhängt. Zu wenig Bewegung im Zusammenspiel mit einseitiger, fettreicher Ernährung bewirkt die Aufnahme von zu viel Cholesterin. Das kann sich auf die Prostata auswirken.

Die Greenlight Lasertherapie mit dem 180 Watt XPS Laser ist ein modernes, unblutiges und minimalinvasives Verfahren zur Behandlung der BPH. Hierbei wird Prostatagewebe mit Laserenergie entfernt. Der Urologe führt die Laserfaser mittels eines endoskopischen Systems durch die Harnröhre zur Prostata und gibt dort Laserenergie ab. Das überschüssige Gewebe wird sozusagen unblutig verdampft. Deshalb ist das Verfahren besonders gut für Patienten, die blutverdünnende Medikamente einnehmen oder für die eine lange Narkose aus gesundheitlichen Gründen problematisch wäre. Nach der Lasertherapie kann der Urin wieder ungehindert aus der Blase in die Harnröhre fließen. Innerhalb von 24 Stunden sind die meisten Patienten beschwerdefrei. Viele kommen nach wenigen Stunden ohne Katheter aus und können nach wenigen Tagen ihrem Alltag nachgehen.

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