Robotik in der Urologie

Da-Vinci-Operationssystem

Kleinste Schnitte, zitterfreies Operieren, mehr Sicherheit für Patienten: Möglich ist das mit dem OP-Roboter-System Da Vinci. Der vierarmige OP-Roboter zählt zur neuesten Generation seiner Klasse und wird im Bereich minimalinvasiver Eingriffe genutzt. Er wird unter anderem zum nervenschonenden Entfernen der Prostata eingesetzt.

Harnleiter: Schonende OP bei Tumor und Verengung

Die Harnleiter transportieren den Urin von den Nieren zur Harnblase. Erkranken die Harnleiter, können unter anderem Schmerzen in der Nierengegend, ein gestörter Urinabfluss und eine verschlechterte Funktion der Nieren die Folgen sein.

Harnleiter: Tumorerkrankungen

Bei Harnleitertumoren ist die komplette Entfernung des Harnleiters und der Niere mit einem Teil der Harnblase der Goldstandard in der Therapie. In der Vergangenheit waren zwei große Schnitte (in der Flanke und im Unterbauch) für einen operativen Eingriff nötig. Bei uns werden Harnleiter-Tumoren roboterassistiert mit kleinsten Schnitten behandelt. Die Vorteile: geringere OP-Dauer, weniger Blut-Verlust und kürzerer Krankenhausaufenthalt. Letzterer liegt in der Regel bei zwischen fünf und sieben Tagen. Während des Eingriffs wird ein Blasenkatheter gelegt. Vor Entlassung wird standardmäßig eine Kontrolluntersuchung mit Kontrastmittel durchgeführt und dabei auch der Katheter entfernt.  Ist der Tumor lokal fortgeschritten oder haben sich Metastasen (Tochtergeschwülste) gebildet, muss dieser Eingriff nicht selten mit einer postoperativen Chemotherapie ergänzt werden.

In speziellen Fällen kann bei isolierten Harnleitertumoren, Einzelnieren sowie bei älteren Patienten, eine partielle Entfernung des Harnleiters erfolgen. Dabei wird eine Harnleiterschiene gelegt. Das ist ein dünner Katheter, der in den Harnleiter eingesetzt wird. Er ermöglicht den Urintransport. Die Harnleiterschiene verbleibt etwa vier Wochen nach der Operation an dieser Stelle und wird dann während einer Blasenspiegelung ambulant entfernt.

Harnleiter: Engen und angeborene Fehlformationen

Harnleiter-Engen können nach einer Steinbehandlung, aufgrund von anderen Tumor-Operationen, nach einer Bestrahlung oder wegen angeborener Fehlformationen entstehen. Um zu therapieren, wird zunächst versucht, solche Engen per Harnleiterspiegelung zu behandlen. Sorgt die endoskopische Therapie nicht für einen adäquaten Urinabfluss, ist ein chirurgischer Eingriff nötig. Diesen bieten wir roboterassistiert an.


Um Patienten bei der Entscheidung zu helfen, die für sie optimale Therapieoption zu wählen, beraten wir gerne in unseren robotischen Sprechstunden.

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