Doppelter Rekord: mehr als 2000 Kinder & mehr als 2000 Geburten

Ansteigende Zahlen belegen, dass das Vertrauen von Eltern in unsere Klinik weiterhin hoch ist: Im Rekordjahr 2025 erblickten 2099 Kinder das Licht der Welt. Erstmalig wurde mit 2024 Geburten eine weitere 2000er-Grenze überschritten. Das Konzept der familienorientierten Geburtshilfe bei höchster Sicherheit für Mutter und Kind spielt eine zentrale Rolle. Zur Statistik

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Weiterbildung in der Klinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin

Volle Weiterbildungsermächtigung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe (60 Monate bzw. 5 Jahre)
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Volle Weiterbildungsermächtigung für die Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin (24 Monate bzw. 2 Jahre)
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Die Chefärztin der Klinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin Dr. Flutura Dede besitzt gemeinsam mit dem Chefarzt der Gynäkologie und gynäkologischen Onkologie die volle Weiterbildungsermächtigung der Ärztekammer Westfalen-Lippe für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Die Weiterbildung ist als Curriculum gemäß den Weiterbildungsbestimmungen der Ärztekammer Westfalen-Lippe gegliedert (60 Monate bzw. 5 Jahre).

Die Facharztausbildung erfolgt in enger Zusammenarbeit beider Kliniken. Die Gemeinsamkeit des Assistentenpools für beide Kliniken sichert die strukturierte Weiterbildung in regelmäßigen Rotationen, welche in der Regel halbjährlich erfolgen. Ein Logbuch unterstützt und dokumentiert den Verlauf der Weiterbildung. Nach einer Einarbeitungsphase nehmen Sie am Bereitschaftsdienst teil. Hier werden die Patientinnen und Notfälle beider Kliniken betreut. Interne und externe Fortbildungen ergänzen das regelmäßige Teaching am Krankenbett. In der Klinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin können die Grundlagen für die Zertifikate nach DEGUM (Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin) erworben werden. Die Klinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin ist zertifiziertes Zentrum für Qualifizierte Ultraschall-Weiterbildung: Zertifikat.

Nach der Facharztprüfung haben Sie die Möglichkeit, die Weiterbildung zur Erlangung der Schwerpunktbezeichnung spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin zu erwerben. Die Chefärztin Dr. Flutura Dede besitzt die volle Weiterbildungsermächtigung der Ärztekammer Westfalen-Lippe für die spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin. Die Weiterbildung ist als Curriculum gemäß den Weiterbildungsbestimmungen der Ärztekammer Westfalen-Lippe gegliedert (24 Monate bzw. 2 Jahre).

Studentische Weiterbildung

Die Klinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin, Perinatalzentrum Level I (höchste Versorgungsstufe), umfasst die/das

  • Klinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin
  • Neugeborenen-Intensivstation (DRK Kinderklinik)
  • Zentrum für Pränataldiagnostik im MVZ Jung-Stilling

Ziel des PJ-Tertials

Als Perinatalzentrum Level 1 (höchste Versorgungsstufe) mit 2000 Geburten im Jahr und als zertifiziertes Zentrum für qualifizierte Ultraschall-Weiterbildung nach DEGUM-Richtlinien betreuen wir das gesamte geburtshilfliche Spektrum und sind auf die Beratung, Betreuung und Behandlung der Patientinnen hochspezialisiert.       

In der Geburtshilfe bieten wir Strukturen zum Erlernen von Physiologien und Pathologien, Basisultraschall sowie deren Behandlungsmöglichkeiten. Hervorzuheben ist die Betreuung von Risikoschwangerschaften, beispielsweise:

  • Frühgeburten ab der 23+0 Schwangerschaftswoche
  • Risikoschwangerschaften
  • Zwillings-/Mehrlingsschwangerschaften
  • Beckenendlagegeburten/äußere Wendung
  • Diabetes und Schwangerschaft
  • Pränataldiagnostik, z.B. Fehlbildungs-Ultraschalldiagnostik
  • invasive und non-invasive Untersuchungs- und Therapieverfahren

Generelle Aufgaben

  • Erlernen/Erkennen grundsätzlicher Physiologie- und Pathologieabläufe in der Geburtshilfe
  • selbstständige US-Diagnostik
  • Zeit-, Aufgaben- und Ressourcenmanagement im stationären Bereich

PJ-Rotation

Das zwölfwöchige Blockpraktikum für die PJ-ler im Wahlfach Gynäkologie und Geburtshilfe wird zwischen beiden Kliniken geteilt. Während der sechswöchigen Ausbildung in der Geburtshilfe und Pränatalmedizin werden die PJ-ler durch alle Bereiche der Klinik rotieren. Die Ausbildungszeit entspricht der Klinikarbeitszeit (Montag bis Donnerstag, 7.45 bis 16.15 Uhr). Hinzu kommt die Teilnahme an ein bis zwei Bereitschaftsdiensten gemeinsam mit den Assistenzärzten.

Die Studierenden nehmen an folgenden Funktionsbereichen der Patientenversorgung teil:

Station 4G / 4A (Wochenbettstation), Station 3G (Risikoschwangerschaften)

Ausbildungsinhalte:

  • Erhebung der Anamnese und körperliche Untersuchung, Blutabnahme
  • Durchführung der Stationsvisiten mit Erstellung der Diagnose und Therapie sowie Abschlussuntersuchungen, Patientenvorstellung beim Ober- und Chefarzt, Erstellung von Arztbriefen

Zeitraum: 3 Wochen

Kreißsaal

Ausbildungsinhalte:

  • Einführung in die geburtshilflichen Untersuchungen und Assistenz bei den Geburten
  • CTG-Beurteilung
  • Einsatz bei den geburtshilflichen Operationen als zweite Assistenz
  • Einführung in die Geburtendokumentation in ViewPoint
  • Patientenvorstellung bei der Kreißsaalbesprechung
  • Teilnahme bei Patientenvorstellungen in den Perinatalkonferenzen in Zusammenarbeit mit den Kinderärzten

Zeitraum: 2 Wochen

Pränataldiagnostik

Ausbildungsinhalte:

  • Einführung in die Ultraschalluntersuchungstechnik mit begleitenden selbstständigen Ultraschalluntersuchungen bei den Schwangeren

Zeitraum: 1 Woche

Die Arbeiten erfolgen in Zusammenarbeit mit der Stationsärztin/Oberärztin/Chefärztin. Ziel sollte sein, die bisher fachlichen Kenntnisse der PJ-ler in der Klinik zu vertiefen und zu erweitern.

Fortbildungen

  • angelsächsisches Mentoring-System mit persönlich zugeordnetem Oberarzt für die Zeit des Einsatzes in unserer Klinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin inklusive wöchentlicher Lehrsessions
  • ein- bis zweimal im Monat interne Fortbildungen (theoretische und praktische Übungen)
  • zweimal im Monat interdisziplinäre Perinatalkonferenz in Kooperation mit den Pädiatern der DRK Kinderklinik Siegen
  • zweimal im Jahr Fortbildungen mit externen Referenten
  • einmal in zwei Jahren Siegener Pränatalsymposium (Ultraschallfortbildung)

Über das Diakonie Klinikum Jung-Stilling

Das Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen ist einer von zwei Standorten des Diakonie Klinikums. Es hat mehr als 400 Betten, ist Standort des Rettungshubschraubers Christoph 25 und verfügt über folgende Fachabteilungen:
Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie / Endokrine Chirurgie
Anästesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin
Geburtshilfe und Pränatalmedizin
Gefäßchirurgie
Geriatrie
Gynäkologie und gynäkologische Onkologie
Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (Belegabteilung)
Medizinische Klinik I (Gastroenterologie)
Medizinische Klinik II (Kardiologie, Rhythmologie, Angiologie)
Medizinische Klinik III (Medizinische Onkologie, Hämatologie und Palliativmedizin)
Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Neurochirurgie
Neuroradiologie
Radiologie
Robotische Urologie
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
Urologie

NotrufChatHome

Feuerwehr/Rettungsdienst: 112

Polizei: 110

Zentrale Notaufanhme: 02 71 3 33 45 13

Giftnotruf NRW: 02 28 1 92 40

Telefonseelsorge: 08 00 111 0 111