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Alterstraumatologie – typisch für Senioren

Es gibt Verletzungen, die für ältere Menschen typisch sind. Dazu zählen beispielsweise Brüche im Bereich der Hüfte und des Oberschenkels, aber auch Kopfverletzungen kommen häufig vor. Weil es gerade für diese älteren Patienten wichtig ist, schnell wieder fit und nicht pflegebedürftig zu werden, kommen in der Unfallchirurgie besondere Operationsverfahren und modernste Implantate zum Einsatz. So können Patienten mit einer Schenkelhalsfraktur bereits einen Tag nach der Operation wieder die ersten Schritte machen und das Bein belasten. Weil insbesondere ältere Patienten oft an verschiedenen Erkrankungen leiden, kann eine anschließende altersmedizinische (geriatrische) Rehabilitation sinnvoll sein.

Häufige Krankheitsbilder

Schenkelhalsfraktur

Ein Bruch des Schenkelhalses ist die häufigste Verletzung bei älteren Menschen. Die Fraktur sollte innerhalb von einem Tag operativ versorgt werden. Denn dann kann der Patient – soweit es sein allgemeiner Gesundheitszustand erlaubt – das Bein schon kurz nach dem Eingriff wieder belasten. 

Schulternahe Oberarmfraktur

Ein Bruch des Oberarms in der Nähe der Schulter zählt ebenfalls zu den typischen Verletzungen älterer Menschen. Zur Diagnostik eignen sich Röntgenbilder, oft ist aber auch eine Computertomographie nötig, um das gesamte Ausmaß der Verletzung zu erkennen. Zur Therapie eignen sich operative Verfahren – vor allem, weil die Patienten die Schulter so schneller wieder belasten können. Häufig greifen die Chirurgen auf winkelstabile Platten und Nägel zurück, manchmal ist aber auch das Einsetzen einer Schulterprothese sinnvoll.Bereits nach einer Woche können Patienten die Schulter wieder bewegen, nach vier bis sechs Wochen ist Krankengymnastik möglich. 

Osteoporose

Osteoporose ist eine systemische Erkrankung des Skelettsystems, die zu einer zu niedrigen Knochensubstanz führt. Dadurch werden die Knochen instabil und brechen leichter. Regelmäßige Bewegung, Muskeltraining und eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D3 im Alter können Osteoporose vorbeugen. Festgestellt wird die Knochendichte in einer speziellen Messung. Ab einem Wert von -2,5 leidet der Patient unter Osteoporose, eine medikamentöse Therapie sollte aber bereits ab einem Wert von -2 beginnen.

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