Aktiv gegen Brustkrebs

Gut besuchter Patientinnentag

Krebs fordert Betroffene stark: körperlich, psychisch und auch finanziell. Deshalb stand der Tag unter der Leitfrage "Macht eine Krebserkrankung arm?". Dazu referierte der Chefarzt der Reha- Klinik Haus Sonnenblick in Marburg PD Dr. Ulf Seifart bei der Veranstaltung des Brustzentrums Siegen-Olpe. mehr

Erkrankungen der Brustdrüse

Erkrankungen und Formveränderungen der weiblichen Brustdrüse sind ein Schwerpunkt der Klinik. Deshalb ist sie operativer Standort des vom Land Nordrhein-Westfalen ernannten und von der Ärztekammer Westfalen-Lippe zertifizierten Brustzentrums Siegen-Olpe. Darüber hinaus nehmen die Gynäkologen an nationalen und internationalen Studien zu Brustkrebs teil.

Um Krankheiten sicher feststellen zu können, sind alle diagnostischen Möglichkeiten vorhanden:

  • digitale Mammographie, mammographiegesteuerte Vakuumbiopsie
  • Mammographie Screening (MVZ Jung-Stilling)
  • High-end Ultraschallgeräte mit Elastogramm, US-gesteuerte Stanz- und Vakuumbiospien
  • Kernspintomographie (NMR, MRT): NMR-gesteuerte Vakuumbiospie, NMR-gesteuerte Markierungen auffälliger Befunde vor der Operation

Vor der Operation besprechen Radiologen, Frauenärzte und Pathologen die Ergebnisse gemeinsam. Das weitere Vorgehen bespricht der behandelnde Arzt in einem ambulanten Termin mit der Patientin. Das Team verfügt über langjährige Erfahrungen in plastischen Brustoperationen. Zum Spektrum zählen beispielsweise Brustverkleinerungen, -straffungen oder -vergrößerungen.

Bei bösartigen Erkrankungen legen die Ärzte viel Wert auf eine brusterhaltende Therapie und wenden im Brustzentrum je nach Patienten verschiedene Verfahren an. Trotzdem ist es nicht immer möglich, die Brust zu erhalten – sie kann aber mit körpereigenem Gewebe wieder aufgebaut werden.

Von Vorteil ist das Pathologische Institut auf dem Krankenhausgelände. Hier können Gewebeproben schon während der Operation untersucht werden. Wenn möglich entfernt der Chirurg auch den sogenannten Wächterlymphknoten. Das ist der Lymphknoten, der am nächsten zur Brust liegt. Ist er frei von Krebszellen, sind es die anderen sehr wahrscheinlich auch.

Nach der Operation sind bei Krebs unterstützende Behandlungen sinnvoll. Je nach Befund sind (anti-)hormonelle Behandlungen, Bestrahlungen und Chemotherapien möglich.

Die Therapien von Erkrankungen der Brustdrüse auf einen Blick:

  • brusterhaltende Therapie
  • Brustentfernung
  • Entfernung des Wächterlymphknotens
  • onkoplastische Methoden bei Brusterhaltung
  • sofortige oder spätere Rekonstruktion der Brust (mit körpereigenem Gewebe oder Prothesen)
  • Bestimmung der prodiktiven Faktoren Onkotype, Ki-67, uPA, PAi

Plastische Operationen

  • Brustvergrößerungen
  • Brustverkleinerungen
  • Korrekturen von Fehlbildungen
  • Narbenkorrekturen
  • Gynäkomastie bei Männern
  • Bauchdeckenstraffung

 

 

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