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Narkoserisiko

Oft machen sich Patienten nicht nur Sorgen über den geplanten Eingriff, sondern blicken auch der nötigen Narkose mit Herzklopfen entgegen. Viele dieser Ängste, wie beispielsweise nicht mehr aufzuwachen, sind heute allerdings unbegründet. Denn das Narkose-Risiko ist nicht nur insgesamt gering, sondern in den Jahrzehnten seit Einführung der Anästhesiologie als eigenständiges Fach auch stetig gesunken.

Statistisch gesehen kommt es bei etwa 150.000 durchgeführten Anästhesien zu einem allein anästhesiebedingten schwerwiegenden Zwischenfall. Damit ist das Anästhesierisiko – auch wenn direkte Vergleiche nur schwer zu ziehen sind – vergleichbar mit dem Risiko, dem sich viele Menschen täglich im Straßenverkehr aussetzen.

Trotzdem ist jede Narkose auch bei gesunden Menschen mit allgemeinen Risiken verbunden. Gefahren sind Herz-Kreislauf-Reaktionen, Atemwegsprobleme und Zahn- oder Stimmbandschäden sowie punktionsbedingte Risiken wie Blutungen, Lähmungen, Entzündungen und Schädigungen der umliegenden Organe bei Regionalanästhesien. Ein wesentliches Risiko ist aber vor allem durch Vorerkrankungen bedingt. Deshalb legen unsere Anästhesisten großen Wert auf ein ausführliches Narkosevorgespräch. Hier klären unsere Ärzte nicht nur Sie auf, sondern auch Sie sollten unsere Ärzte informieren.  Hinweise auf Ihre Vorerkrankungen sind dabei äußerst wichtig. Denn nur dann kann die Narkose individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt und das Risiko weiter reduziert werden.  

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