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Schwerpunkte – wieder fit für den Alltag werden

Die Geriatrie als spezielle Fachabteilung für die Erkrankungen des älteren Menschen befasst sich vorwiegend mit dem Problem der Multimorbidität, also dem gleichzeitigen Vorliegen mehrerer, den Patienten gleichzeitig beeinträchtigender Erkrankungen. Ziel der teamorientierten Behandlung, die durch Geriater, pflegerisches Fachpersonal sowie Ergotherapeuten, Krankengymnasten, Physiotherapeuten, Logopäden und Psychologen durchgeführt wird, ist der Erhalt der größtmöglichen Selbstständigkeit des akut erkrankten geriatrischen Patienten. Insbesondere werden hier Krankheitsbilder aus der Alterstraumatologie behandelt (zurückliegende Operation, Sturz, verlängerte Genesungszeit nach Operationen wie z.B. Hüft-TEP-Implantationen). Ferner werden auch sämtliche Erkrankungen des internistischen Formenkreises gleichzeitig akutmedizinisch wie auch rehabilitativ therapiert.

Ein besonderer Schwerpunkt besteht bei den neurodegenerativen Erkrankungen und ihrer funktionellen Auswirkung wie Demenzen, Morbus Parkinson oder Folgezuständen nach Schlaganfällen. Wird darüber hinaus die Mitarbeit einer anderen Fachdisziplin benötigt (z.B. Gynäkologie oder Dermatologie), so bietet das Netzwerk des Diakonie Klinikums durch fachübergreifende Kooperation der Abteilungen ebenfalls eine umfassende Betreuung der uns anvertrauten Patienten. 

In unserer Abteilung können wir bis zu 50 Patienten stationär und 15 Patienten in der geriatrischen Tagesklinik aufnehmen. Darüber hinaus verfügen wir über Betten auf der Intensivstation. Was uns besonders wichtig ist: Wir möchten, dass sich unsere Patienten bei uns wohlfühlen. 2018 ist die Geriatrie deshalb in komplett renovierte Räume eingezogen. Helle und vor allem entsprechend große Zimmer sind modern und freundlich eingerichtet. Im Mittelpunkt von Ärzten, Schwestern und Pflegern stehen der Patient und dessen Angehörige. Oft fällt es unseren Patienten schwer, selbst zu entscheiden, in welchem Umfang eine Behandlung erfolgen soll. Angehörige werden deshalb immer mit in die Therapie einbezogen. Nach einer eingehenden Beratung wird in Rücksprache mit der Familie entschieden, wie umfangreich Untersuchung und Behandlung durchgeführt werden. In unserer wöchentlichen Angehörigen-Sprechstunde informieren alle an der Behandlung beteiligten Personen ausführlich über den Verlauf der Therapie und das weitere Vorgehen. Wir möchten unsere Patienten gezielt in ihren Möglichkeiten fördern, um ihnen nach dem Krankenhausaufenthalt ein hohes Maß an Selbstständigkeit zu ermöglichen. Dies kann einerseits die Rückkehr in die eigene Wohnung sein, andererseits die Fähigkeit, wieder eigenständig zu gehen oder zu essen. Umfassende Therapieansätze machen eine individuelle Unterstützung möglich: Ärzte, Kranken- und Altenpflegekräfte, Ergo- und Physiotherapeuten, Logopäden, Psychologen, Seelsorger und Sozialpädagogen arbeiten in einem Team zusammen. Dabei orientieren wir uns an den Leitlinien der verschiedenen medizinischen Fachgebiete und berücksichtigen stets die neusten Empfehlungen der Spezialisten.

Um die Behandlung an die Bedürfnisse unserer Patienten anpassen zu können, werden deren vorhandene Fähigkeiten genau überprüft und ausgewertet. Hier gehen wir schrittweise vor, indem wir ein Assessment (verschiedene Tests), eine Anamnese sowie eine körperliche und wenn nötig eine medizintechnische Untersuchung durchführen. Die darauf folgende Behandlung sowie eine weiterführende Diagnostik dauern in der Regel rund zwei Wochen.

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