Detaillierter Blick in den Bauch

Vorgeburtliche Diagnostik

Der größte Wunsch werdender Eltern: ein gesundes Baby. In den meisten Fällen dürfen sie sich auch nach neun spannenden Monaten über putzmunteren Nachwuchs freuen. Um aber im Fall der Fälle gesundheitliche Schwierigkeiten zu erkennen, haben wir uns auf die sogenannte Praenataldiagnostik spezialisiert. mehr

Spezialisiert auf vorgeburtliche Untersuchungen – Pränataldiagnostik

Wir verfügen über die entsprechende Qualifikationsstufe der deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM II). Unsere Klinik ist mit den modernsten und hochauflösenden 3D/4D Ultraschallgeräten ausgestattet. In jedem Zimmer ist ein zusätzlicher Monitor angebracht, damit Sie der Ultraschalluntersuchung folgen können

Alle werdenden Mütter wünschen sich ein gesundes Baby — mit Recht. Die meisten Kinder kommen vollkommen gesund zur Welt. Trotzdem fürchten sich jedoch viele Schwangere mehr vor einer Erkrankung ihres Babys als vor dem eigenen Geburtsschmerz. Mit Hilfe von vorgeburtlichen Untersuchungen (Pränataldiagnostik) können wir Entwicklungsstörungen, Fehlbildungen und andere gesundheitliche Schwierigkeiten frühzeitig erkennen. In den meisten Fällen entdecken wir keine Probleme und die Eltern können die Schwangerschaft unbeschwert genießen. Natürlich beraten wir schon vor einer Untersuchung umfassend.

Falls wir doch etwas feststellen, ist das zunächst sicherlich eine schlimme Nachricht. Aber wir sind auch in schwierigen Situationen für Mütter und Väter da. Gemeinsam mit unseren Kinderärzten, Kinderchirurgen und Kinderkardiologen planen wir die optimale Betreuung während Schwangerschaft und Geburt. Oftmals ist der Arzt, der die gesundheitlichen Probleme des Kindes diagnostiziert hat, auch bei der Entbindung anwesend. Natürlich ist eine psychologische Betreuung in solch einer schweren Zeit unerlässlich. Seit vielen Jahren arbeiten wir deshalb mit den regionalen Schwangerschaftsberatungsstellen zusammen und können auch vor Ort eine kompetente psychologische Unterstützung anbieten. So möchten wir helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Bei Besonderheiten können wir auf ein Netzwerk von Pränataldiagnostikern und Humangenetikern zurückgreifen und arbeiten auch in Kooperation mit umliegenden Universitätskliniken. Deshalb können wir alle vorgeburtlichen Diagnose- und Therapieverfahren anbieten. Die meisten dieser Untersuchungen führen wir ambulant in unserer Praxis für Pränataldiagnostik im Medizinischen Versorgungszentrum Jung-Stilling durch.

Vorgeburtliche Untersuchungen – Pränataldiagnostik

Ersttrimesterscreening (ETS)

Das Ersttrimesterscreening besteht aus einem Organultraschall des Kindes und einer Blutuntersuchung der Mutter. Während des Organultraschalls misst der Arzt die Wasseransammlung im kindlichen Nacken (Nackentransparenz). Die Untersuchung wird zwischen der 12. und 14. Schwangerschaftswoche durchgeführt.

Untersuchung von kindlichem Erbmaterial aus dem mütterlichem Blut (NIPT/cf-DNA)

Bei dieser Untersuchung wird der Schwangeren eine Blutprobe entnommen. Im Blut jeder Schwangeren sind kleinste Bruchstücke des kindlichen Erbmaterials (Chromosomensatz) vorhanden, so dass diese auf Erbkrankheiten untersucht werden können. Da diese Untersuchung keine Informationen über körperliche Fehlbildungen liefert, wird diese Blutentnahme nur im Zusammenhang mit einer Ultraschalluntersuchung angeboten. Die Untersuchung wird ab der 12. Schwangerschaftswoche durchgeführt.

Fehlbildungsultraschall – frühe Feindiagnostik

Bei der frühen Organuntersuchung prüft der Arzt ob die Organe des Kindes regelhaft angelegt sind. Die Untersuchung wird ab der 13. Schwangerschaftswoche durchgeführt.

Probeentnahme vom Mutterkuchengewebe (Chorionzottenbiopsie)

Bei einer Choriozottenbiopsie werden kindliche Zellen aus dem Mutterkuchen entnommen. Die Zellen enthalten Erbmaterial (Chromosomensatz) des Kindes, so dass diese auf Erbkrankheiten untersucht werden können. Der Eingriff wird ab der 12 SSW durchgeführt.

Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese)

Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese)

Bei einer Amniozentese wird Fruchtwasser aus der Fruchthöhle gewonnen. Die kindlichen Zellen aus dem Fruchtwasser enthalten Erbmaterial (Chromosomensatz) des Kindes, so dass diese auf Erbkrankheiten untersucht werden können. Der Eingriff wird ab der 16 Schwangerschaftswoche durchgeführt.

Fehlbildungsultraschall – erweiterte Feindiagnostik

Bei der erweiterten Feindiagnostik prüft der Arzt die kindliche Entwicklung. Es wird das Wachstum des Kindes, die Organe (das Gesicht, der Kopf, die Wirbelsäule, die Bauchwand, die Extremitäten und einzelne kindliche Organe), der Plazentasitz sowie die kindliche und mütterliche Durchblutung überprüft. Der optimale Untersuchungszeitpunkt ist die 20.-22. Schwangerschaftswoche, kann aber auch später erfolgen.

Untersuchung des kindlichen Herzens (fetale Echokardiographie)

Durch diese Untersuchung werden das Herz und die Herzgefäße des Kindes mittels hochauflösender Ultraschallgeräte untersucht. Der optimale Untersuchungszeitpunkt ist die 20.-22. Schwangerschaftswoche, kann aber auch später erfolgen.

Beurteilung der maternalen und kindlichen Gefäße (Dopplersonographie)

Mittels dieser Untersuchung werden Blutflussmuster in mütterlichen und kindlichen Blutgefäßen dargestellt. Dadurch kann eine Mangelversorgung des Kindes (Plazentainsuffizienz) oder eine Schwangerschaftsvergiftung (Präeklampsie) erkannt und intensiv beobachtet werden.

Behandlung im Mutterleib

Wenn wir während der Schwangerschaft gesundheitliche Probleme beim Kind festgestellt haben, können wir diese oft schon vor der Geburt behandeln. Beispielsweise helfen Medikamente bei bestimmten Infektionen, Herzrhythmusstörungen oder Schilddrüsenerkrankungen. In Einzelfällen kann eine Fruchtwasserauffüllung oder Entlassung hilfreich sein.

Fetale Kernspintomographie (MRT)

Mit Hilfe eines bildgebenden Verfahrens (MRT) kann der Arzt erkennen, ob das kindliche Gehirn und das Rückenmark gut entwickelt sind. Die Untersuchung ist nach heutigem Wissen für Mutter und Kind unschädlich.

NotrufChatHome

Feuerwehr/Rettungsdienst: 112

Polizei: 110

Zentrale Notaufanhme: 02 71 3 33 45 13

Giftnotruf NRW: 02 28 1 92 40

Telefonseelsorge: 08 00 111 0 111