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PET-CT Zentrum – moderne Technologien vereint

Im PET-CT sind zwei verschiedene Verfahren vereint: die nuklear-medizinische Positronen-Emissions-Tomografie (PET) und die radiologische Computertomografie (CT). Deshalb haben sich im PET-CT-Zentrum Siegerland Nuklearmediziner Privatdozent Dr. Deniz Kahraman aus der Praxisgemeinschaft Nuklearmedizin Siegen und die radiologische Praxis des Medizinischen Versorgungszentrum Jung-Stilling (MVZ) zusammengeschlossen. Dr. Kahraman ist ärztlicher Leiter des Zentrums und verantwortet insbesondere den nuklearmedizinischen Part. Dr. Michael El-Sheik, Leiter des Radiologischen Zentrums im Diakonie Klinikum, zeichnet für den radiologischen Bereich verantwortlich.

Die Aufnahmen werten Nuklearmediziner und Radiologen gemeinsam aus. So gewährleisten sie die bestmögliche Beurteilung. Das im Umkreis von 60 Kilometern einzigartige PET-CT steht in den Räumlichkeiten des Medizinischen Versorgungszentrums am Diakonie Klinikum Jung-Stilling.

Die Untersuchung

Was ist ein PET-CT?

Was ist ein PET-CT?

In einem PET-CT sind zwei verschiedene bildgebende Verfahren vereint: ein Positronen-Emissions-Tomograf (PET) und ein Computertomograf (CT). Der PET bildet Stoffwechselvorgänge im Körper ab, der CT zeigt deren genaue Lage im Körper. Mit der Kombination der beiden Bilder, können die Mediziner Auffälligkeiten selbst kleinsten Organstrukturen präzise zuordnen.

Wie funktioniert ein PET-CT?

Wie funktioniert ein PET-CT?

Die PET-CT vereint ein nuklearmedizinisches Verfahren (PET) und ein radiologisches Verfahren (CT) in einem Gerät. Bei der PET wird dem Patienten ein schwach radioaktives – aber ungefährliches – Arzneimittel über die Armvene verabreicht. Es werden Substanzen verwendet, die auch im normalen Körperstoffwechsel vorkommen. In den meisten Fällen ist es ein traubenzuckerähnliches Medikament. Zucker wird in den Zellen im Körper als Energielieferant benötigt. Weil Krebszellen besonders schnell wachsen, benötigen sie mehr Energie als normale Zellen. Deshalb lagert sich das radioaktive traubenzuckerähnliche Arzneimittel verstärkt in den Krebszellen ab, die dann mit der PET-Kamera sichtbar werden.

Dieses Bild kombinieren die Mediziner dann mit der CT-Aufnahme. Eine Computertomografie ist eine Röntgenuntersuchung, bei der detaillierte Schichtaufnahmen des Körpers erstellt werden. Das bedeutet: Auf der kombinierten Aufnahme von PET und CT können die Ärzte nicht nur erkennen, ob eine Krebserkrankungen vorliegt, sondern auch, wo genau sich die Krebszellen befinden.

In einem PET-CT können nun beide Aufnahmen gleichzeitig erstellt werden. Weil sich die Patienten zwischen PET und CT nicht mehr bewegen müssen, können die Bilder besser überlagert werden und sind deshalb genauer.

Vorteile

Vorteile

  • ein PET-CT vereint zwei verschiedene Verfahren, deshalb müssen Patienten nicht mehr zweimal, sondern nur noch einmal untersucht werden
  • weil sich die Patienten zwischen den Untersuchungen nicht mehr bewegen müssen, sind die Bilder genauer
  • die Untersuchungszeit halbiert sich auf etwa 20 Minuten
  • die Strahlenbelastung ist geringer

Wann hilft die Untersuchung?

Wann hilft die Untersuchung?

Die Untersuchung in einem PET-CT kann helfen, die Behandlung von Krebs- und Gehirnerkrankungen zu verbessern. Beispielsweise können sich die Mediziner vor einer Operation die genaue Lage und Ausdehnung eines Tumors ansehen und kontrollieren, wie eine Krebstherapie wirkt, ob gestreute Krebszellen weitere Organe befallen haben oder ob es nach abgeschlossener Behandlung einen Rückfall gibt. Auch über neurologische Erkrankungen – wie unter anderem die Alzheimer-Demenz – kann ein PET-CT-Bild Aufschluss geben. 

Ablauf der Untersuchung

Ablauf der Untersuchung

  • Ausführliches Gespräch mit dem Arzt vor Beginn der Untersuchung.
  • Injektion des gering radioaktiven Medikamentes.
  • Ruhezeit in unserem separaten Ruheraum bis sich die Substanz im Körper verteilt hat (Dauer: bei Verwendung des traubenzuckerartigen Medikaments etwa 1 Stunde).
  • PET-CT Untersuchung (Dauer: bei Ganzkörperuntersuchung etwa 20 Minuten).
  • Abschlussgespräch nach Ende der Untersuchung.
  • Nach der Untersuchung gibt es keine besonderen Einschränkungen für Sie.
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