24 Stunden für Sie da

Zentrale Notaufnahme Kontakt und Informationen

Unsere Leistungen

Krankenhäuser & Praxen Zu den Fachärzten

Termine im Überblick

Vorträge, Feste & Fortbildungen Zum Veranstaltungskalender

G-RAMPP – die Prostatakrebs-Studie

Prostatakrebs ist die häufigste Tumorerkrankung des Mannes: Mehr als 70.000 Männer in Deutschland erkranken jährlich daran. Manchmal entdecken Ärzte bereits bei der Diagnose Knochenmetastasen (Tochtergeschwülste). Sie können zu Knochenschmerzen führen und die Stabilität der Knochensubstanz hemmen. Medikamente, mit denen der Tumor langfristig und gut kontrolliert werden kann, sind dabei die Standardtherapie. Sie können Symptome lindern und das Wachstum der Metastasen hemmen. Aufgrund der positiven Ergebnisse, ist die Gabe von Medikamenten bei Prostatakrebs und Knochenmetastasen weltweit in den Leitlinien der Fachgesellschaften verankert.

Aktuell wird darüber diskutiert, ob das Entfernen der Prostata in einer Operation den Verlauf der Standardtherapie verbessern kann. Dies konnte bislang jedoch noch nicht belegt werden. Die G-RAMPP-Studie soll dies ändern und helfen, für Ärzte und Patienten zukünftig Entscheidungssicherheit zu schaffen. Ziel der Studie ist es herauszufinden, wie sich die zusätzliche Operation auf den Krankheitsverlauf und die empfundene Lebensqualität auswirkt.

Teilnehmen können alle Patienten

  • die zum Zeitpunkt der Diagnose mindestens eine und maximal fünf Knochenmetastasen in der Bildgebung aufweisen (Knochenszintigramm, MRT, CT, PET)
  • deren PSA-Wert unter oder gleich 200 ng/dl liegt
  • deren Tumor in einem operablen Stadium ist
  • ohne oder mit geringen Symptomen

 Nicht teilnehmen können Patienten

  • mit Organmetastasen
  • die bereits wegen Knochenmetastasen eine Bestrahlung erhalten haben
  • wenn andere Faktoren gegen eine operative Prostataentfernung sprechen (fortgeschrittenes Tumorstadium, erhöhtes Narkoserisiko durch Begleiterkrankungen)

Bei Patienten, die an einer Studie teilnehmen, wird der Krankheitsverlauf häufig mit Untersuchungen beobachtet, die über die normale Routine hinausgehen. Bei allen Teilnehmern an der G-RAMPP-Studie wird alle sechs Monate ein Bildgebungsverfahren durchgeführt. So können eventuelle Veränderungen frühzeitig entdeckt und die Therapie schnell angepasst werden. Zudem werden Patienten mithilfe von Fragebögen regelmäßig zu ihrer Lebensqualität befragt, um beispielsweise Nebenwirkungen der Therapie zu behandeln. Patienten werden von ihrem Urologen betreut und darüber hinaus durch das nächstgelegene Studienzentrum für die Dauer von fünf Jahren begleitet.

Unsere Klinik unterstützt im Rahmen des KNP (Kompetenznetz Prostata) die G-RAMPP-Studie, weil wir unseren Patienten die bestmöglichste und sicherste Behandlung ermöglichen wollen. Die Klinik ist Studienzentrum der AUO (Arbeitsgemeinschaft Urologische Onkologie) als Organ der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.. Ziel ist die Durchführung qualitativ hochwertiger urologisch-onkologischer Studien.

NotrufChatHome

Feuerwehr/Rettungsdienst: 112

Polizei: 110

Zentrale Notaufanhme: 02 71 3 33 45 13

Giftnotruf NRW: 02 28 1 92 40

Telefonseelsorge: 08 00 111 0 111