Spezialisiert auf Notfälle

Zertifiziert als Traumazentrum

In der Zentralen Notaufnahme des Diakonie Klinikums Jung-Stilling werden schwerstverletztePatienten nach einem weltweit einheitlichen Behandlungsschema erstversorgt. Jeder Handgriff des Teams ist genau festgelegt. Außerdem ist das Krankenhaus als überregionales Traumazentrum zertifiziert, denn auch Patienten mit komplexen Mehrfachverletzungen können hier optimal versorgt werden.

Auf dem Weg zum Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Die Unfallchirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling ist auf polytraumatisierte Patienten spezialisiert und Standort des ADAC Rettungshubschraubers Christoph 25. Im Trauma-Netzwerk der Deutschen Gesellschaft ist die Unfall- und Wiederherstellungschirurgie als Krankenhaus der Maximalversorgung ausgewiesen und von den Berufsgenossenschaften zum Verletzungsartenverfahren zugelassen. Unter anderem werden Patienten mit schweren Arbeits- oder Verkehrsunfällen behandelt – häufig in Kooperation mit anderen Abteilungen wie Neurochirurgie oder Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Unsere Chirurgen führen sämtliche moderne Operationsverfahren durch – auch an Becken und Wirbelsäule. Die Abteilung verfügt über 30 Betten und zeichnet für die Zentrale Notaufnahme verantwortlich.

Die Klinik besitzt die volle Weiterbildungsbefugnis der Ärztekammer Westfalen-Lippe für Orthopädie und Unfallchirurgie und bildet Assistenzärzte zu Fachärzten für Orthopädie und Unfallchirurgie aus. Fachärzte haben die Möglichkeit, die spezielle Schwerpunktbezeichnung Unfallchirurgie zu erwerben.

Über das Diakonie Klinikum Jung-Stilling

Das Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen ist einer von drei Standorten des Diakonie Klinikums. Es hat mehr als 400 Betten, ist Standort des Rettungshubschraubers Christoph 25 und verfügt über folgende weiteren Fachabteilungen:

  • Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie
  • Anästesiologie, Intensiv- und Rettungsmedizin
  • Gynäkologie und gynäkologische Onkologie
  • Geburtshilfe und praenatale Medizin
  • Gefäßchirurgie
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (Belegabteilung)
  • Innere Medizin
  • Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
  • Neurochirurgie
  • Radiologie
  • Urologie

Therapieverfahren

Rotationen und Fortbildungen

Rotationen und Fortbildungen

Für die Weiterbildung (WB) zum Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie bestehen institutionalisierte Rotationsmöglichkeiten in folgende Abteilungen und Kliniken:

  • Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie
  • Neurochirurgie.
  • Anästhesiologie, Intensiv- und Rettungsmedizin
  • Radiologie
  • Urologie
  • Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Weiterbildungs-Netzwerk

Weiterbildungs-Netzwerk

Ein Weiterbildungs-Netzwerk bedeutet eine Absprache unter verschiedenen WB-Stätten zur gemeinsamen, koordinierten WB von Kandidaten für den Facharzt. Die verschiedenen dem Netzwerk angehörenden WB-Stätten bleiben als WB-Stätten anerkannt und geleitet. Die Klassifizierung bleibt unverändert aufgrund ihrer eigenen Struktur und Infrastruktur. Für die WB zum Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie besteht ein WB-Netzwerk mit der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie des Krankenhaus St. Barbara Attendorn.

Den WB-Kandidaten wird damit durch Rotation in diese Klinik die Vervollständigung des WB- und Operationskatalogs ermöglicht.

Zuständigkeit

Zuständigkeit

Zuständig für die WB zum Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie sind die Chefärzte der Abteilungen. Diese organisieren und garantieren die oben erwähnten Rotationen zwischen den beteiligten Abteilungen/Kliniken, welche in die WB involviert sind. Jeder Assistent erhält einen persönlichen Mentor.

Strukturierte interne Weiterbildung

Strukturierte interne Weiterbildung

Es gibt ein Wochenprogramm mit fixen Weiterbildungsveranstaltungen.

Regelmäßige interne Fort- und Weiterbildungen: 
  • klinische Fallbesprechungen
  • Röntgenbesprechungen
  • Mortalitätskonferenzen
  • regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen der chirurgischen Klinik
  • pathologische Fallbesprechungen
Zusätzliche WB-Möglichkeiten:
  • frei zugängliche Bibliothek
  • frei zugänglicher Internet-Zugang mit online Zugang zu wissenschaftlichen Zeitschriften
  • freie Teilnahme an jeglichen internen Fortbildungen
  • jährliche Teilnahme an orthopädisch und unfallchirurgischen Kongressen
  • In House Resident-Programm mit Osteosynthese Workshops der Firma Depuy-Synthes
  • ATLS In House Course (Refresher)

Weiterbildungsstellen

Weiterbildungsstellen

Es stehen drei Stellen für die WB zum Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie zur Verfügung. Für Fachärzte  gibt es zudem zwei  Weiterbildungsstellen zur speziellen Schwerpunktbezeichnung Unfallchirurgie. Die Abteilung besitzt die volle Weiterbildungsbefugnis der Ärztekammer Westfalen Lippe. 

Fachärzte (Lehrer)

Fachärzte (Lehrer)

Alle haben den Facharzt Chirurgie, den Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie und auch den Schwerpunkttitel Spezielle Unfallchirurgie. 

Gliederung der Weiterbildung

Gliederung der Weiterbildung

Die Weiterbildung zum Facharzt Orthopädie und Unfallchirurgie dauert 6 Jahre und besteht aus 2 Blöcken:

Block A: Basisweiterbildung (2 Jahre)
Block B: Orthopädie und Unfallchirurgie (4Jahre)

In der Basisweiterbildung erfolgt die Rotation Notfallaufnahme (6 Monate), Intensivstation (6 Monate) und Station und OP (12 Monate). 

Weiterbildungsinhalte Facharzt  für Orthopädie und Unfallchirurgie

Weiterbildungsinhalte Facharzt  für Orthopädie und Unfallchirurgie

Dieser Abschnitt definiert die Lerninhalte in Bezug auf die entsprechenden WB-Jahre bzw. Blöcke. Einen Schwerpunkt für die WB-Gestaltung bildet der OP-Katalog der verschiedenen WB-Perioden. Die OP-Kataloge der einzelnen WB-Kandidaten werden regelmäßig durch den Weiterbildungsbeauftragten überprüft, um eine gezielte Erfüllung des OP-Kataloges zu erreichen. Größere Operationen werden – wenn möglich – aufgeteilt, so dass WB- Kandidaten entsprechend ihrem Ausbildungsstand eingesetzt werden können. Operationen werden nur assistiert, wenn die WB-Kandidaten sich auf die Operation vorbereiten, Patienten und Krankengeschichte kennen.

Lernziele Block A

Lernziele Block A

Der WB-Kandidat wird in den Bettenstationen für ambulante, kurzstationäre und stationäre Chirurgie sowie in der Notfallambulanz und Intensivstation eingesetzt. Auch erfolgt von hieraus die Einarbeitung in den operativen Bereich.

Die Betreuung erfolgt durch die Fach- und Oberärzte, in der täglichen Stationsarbeit sind die erfahrenen Assistenzärzte die hauptsächlichen Ansprechpartner.

Weiterbildungsinhalt:

Erwerb von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeiten in
  • der Erkennung, Klassifizierung, Behandlung und Nachsorge chirurgischer Erkrankungen und Verletzungen der Indikationsstellung zur konservativen und operativen Behandlung chirurgischer Erkrankungen und Verletzungen 
  • der Risikoeinschätzung, der Aufklärung und der Dokumentation
  • den Prinzipien der perioperativen Diagnostik und Behandlung 
  • operativen Eingriffen und Operationsschritten 
  • der Wundversorgung, Wundbehandlung und Verbandslehre einschließlich Impfprophylaxe 
  • den Grundlagen der gebietsbezogenen Tumortherapie 
  • der Erkennung und Behandlung von Infektionen einschließlich epidemiologischer Grundlagen, den Hygienemaßnahmen 
  • der Indikationsstellung, sachgerechten Probengewinnung und -behandlung für Laboruntersuchungen und Einordnung der Ergebnisse in das jeweilige Krankheitsbild 
  • Analgesierungs- und Sedierungsmaßnahmen einschließlich der Behandlung akuter Schmerzzustände 
  • der Betreuung palliativmedizinisch zu versorgender Patienten
  • der gebietsbezogenen Arzneimitteltherapie
  • der Erkennung und Behandlung akuter Notfälle einschließlich lebensrettender Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen und Wiederbelebung einschließlich der Grundlagen der Beatmungstechnik und intensivmedizinischer Basismaßnahmen 
  • der Indikationsstellung und Überwachung physikalischer Therapiemaßnahmen 
  • der medikamentösen Thromboseprophylaxe
Definierte Untersuchungs- und Behandlungsverfahren:
  • Ultraschalluntersuchungen bei chirurgischen Erkrankungen und Verletzungen
  • Punktions- und Katheterisierungstechniken einschließlich Legen von Drainagen und zentralvenösen Zugängen sowie der Gewinnung von Untersuchungsmaterial
  • Infusions-, Transfusions- und Blutersatztherapie, enterale und parenterale Ernährung einschließlich Sondentechnik
  • Lokal- und Regionalanästhesien
  • Eingriffe aus dem Bereich der ambulanten Chirurgie 

Erste Assistenzen bei Operationen und angeleitete Operationen 

Wissen
  • diagnostische und therapeutische Grundkenntnisse der Chirurgie hinsichtlich der Betreuung von ambulanten und stationären Patienten mit häufigen chirurgischen Erkrankungen
  • stufengerechte selbständige Führung einer Bettenstation
  • Abklärung und Behandlung von einfachen Notfallpatienten, erkennen von lebensbedrohlichen Situationen
  • routinemäßige schriftliche Arbeiten (klinikinterne Formulare, Berichtwesen, Rezepte, Daten und Leistungserfassung, Codierung)
  • Fortbildung: kann mit Hilfe eine klinikinterne Fortbildung für Assistenten durchführen (Powerpoint Präsentation)
  • Fortbildung: eignet sich durch Lesen von Fachbüchern und Artikeln selbständig Wissen an
  • Wissenschaftliches Arbeiten: kennt die Grundlagen der evidence based medicine 
Können
  • Beherrschen der wichtigsten chirurgischen Basis-Untersuchungstechniken
  • sichere Befunderhebung und Berichterstattung (präzise Darstellung von klinischen Sachverhalten)
  • Erledigung der anfallenden administrativen Arbeiten
  • Befähigung zur kompetenten klinischen Untersuchung, Erstbeurteilung und Einleitung erster Maßnahmen bei Notfallpatienten (inkl. lebensrettende Sofortmaßnahmen)
  • Assistenz bei kleineren und mittleren Operationen, Grundsätze sterilen Arbeitens, Lagerung der Patienten im OP-Saal, abwaschen und sterile Abdeckung der Patienten
  • chirurgische Knotentechnik
  • Funktionsweise der wichtigsten Geräte im OP-Saal
Verhalten
  • Zugang zum Patienten und seiner Familie mit Takt finden und ein Klima des Vertrauens zwischen Patient und Arzt herstellen können
  • Einfügen in ein Team mit unterschiedlichen Funktionen und hierarchischen Stufen
  • Bereitschaft zur selbstkritischen Analyse (Introspektionsfähigkeit)

Lernziele Block B

Lernziele Block B

Der WB-Kandidat wird auf allen Bettenstationen für ambulante, kurzstationäre und stationäre Chirurgie in der Notfallambulanz und auf der Intensivstation eingesetzt. Zur Erfüllung des WB- und OP-Kataloges in den Bereichen der speziellen Orthopädie ist eine Rotation in ein dem WB-Verbund angeschlossenes Krankenhaus oder in eine orthopädische Fachpraxis vorgesehen. Die Betreuung erfolgt durch die Fach- und Oberärzte, in der täglichen Stationsarbeit sind die erfahrenen Assistenzärzte die hauptsächlichen Ansprechpartner.

Weiterbildungsinhalt:

Erwerb von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeiten in
  • der Vorbeugung, Erkennung, operativen und konservativen Behandlung, Nachsorge und Rehabilitation von Verletzungen und deren Folgezuständen sowie von angeborenen und erworbenen Formveränderungen, Fehlbildungen, Funktionsstörungen und Erkrankungen der Stütz- und Bewegungsorgane unter Berücksichtigung der Unterschiede in den verschiedenen Altersstufen
  • der Behandlung von Schwer- und Mehrfachverletzten einschließlich des Traumamanagements
  • den zur Versorgung im Notfall erforderlichen neurotraumatologischen, gefäßchirurgischen, thoraxchirurgischen und visceralchirurgischen Maßnahmen in interdisziplinärer Zusammenarbeit
  • der Erhebung einer intraoperativen radiologischen Befundkontrolle unter Berücksichtigung des Strahlenschutzes
  • der konservativen und funktionellen Behandlung von angeborenen und erworbenen Deformitäten und Reifungsstörungen
  • den Grundlagen der konservativen und operativen Behandlung rheumatischer Gelenkerkrankungen
  • den Grundlagen der operativen Behandlung von Tumoren der Stütz- und Bewegungsorgane
  • der Erkennung und Behandlung von Weichteilverletzungen, Wunden und Verbrennungen einschließlich Mitwirkung bei rekonstruktiven Verfahren
  • der Erkennung und Behandlung von Verletzungen, Erkrankungen und Funktionsstörungen der Hand
  • der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Sportverletzungen und Sportschäden sowie deren Folgen
  • der Mitwirkung bei operativen Eingriffen höherer Schwierigkeitsgrade
  • der Prävention und Behandlung von Knochenerkrankungen und der Osteoporose
  • der Biomechanik
  • chirotherapeutischen und physikalischen Maßnahmen einschließlich funktioneller und entwicklungsphysiologischer Übungsbehandlungen sowie der medizinischen Aufbautrainings- und Gerätetherapie
  • der technischen Orthopädie und Schulung des Gebrauchs orthopädischer Hilfsmittel einschließlich ihrer Überprüfung bei Anproben und nach Fertigstellung
  • den Grundlagen der Durchgangsarzt- und Verletzungsartenverfahren der gewerblichen Berufsgenossenschaften
Definierte Untersuchungs- und Behandlungsverfahren:
  • sonographische Untersuchungen der Bewegungsorgane einschließlich Arthrosonographien, auch bei Säuglingen
  • operative Eingriffe einschließlich Notfalleingriffe an Körperhöhlen, Wirbelsäule, Schulter/Oberarm/Ellbogen, Unterarm/Hand, Becken, Hüftgelenk, Oberschenkel, Kniegelenk, Unterschenkel, Sprunggelenk, Fuß
  • Eingriffe an Nerven und Gefäßen
  • Eingriffe bei Infektionen an Weichteilen, Knochen und Gelenken
  • Implantatentfernungen
  • Behandlung von thermischen und chemischen Schädigungen
  • konservative Behandlungen von angeborenen und erworbenen Deformitäten, Luxationen, Frakturen und Distorsionen
  • Injektions- und Punktionstechniken an Wirbelsäule und Gelenken
  • Osteodensitometrie
  • Anordnung, Überwachung und Dokumentation von Verordnungen orthopädischer Hilfsmittel 
Wissen
  • Kenntnisse der für die Chirurgie relevanten Pharmakotherapie (insbesondere Antibiotikatherapie)
  • Kenntnisse der Grundlagen der onkologischen Therapie
  • Kenntnisse der radiologischen Befunderhebung (konventionelle Bildgebung, Sonographie, CT, MRI)
  • Fortbildung: eignet sich durch Lesen von Fachbüchern und Artikeln selbständig ein zunehmend breiteres Wissen an
  • fundierte Kenntnisse der für die Orthopädie und Unfallchirurgie relevanten Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie und Pathologie
  • Kenntnisse um Operationsindikationen zu stellen und geeignete Operationstechniken zu wählen
  • Grundsätze aus den chirurgischen Spezialfächern und intermedizinischen Disziplinen, die im Rahmen einer chirurgischen Grundversorgung relevant sind (z.B. Urologie, Vizceralchirurgie, Kinderchirurgie, Thoraxchirurgie, Onkologie, Infektiologie)
  • Kenntnisse der bildgebenden Verfahren (Sonographie, CT, MRI, Szintigraphie)
  • Kenntnisse einfacher ultrasonographischer Untersuchungstechniken
  • Kenntnisse der Prinzipien der Abläufe beim Massenanfall (Katastrophenmedizin)
  • Erkennen psychosozialer und psychosomatischer Probleme, Einleitung notwendiger Maßnahmen  
  • Behandlungsplan auch bei komplizierten Umständen aufzeigen und durchführen
  • Kenntnisse der Methoden des Qualitätsmanagements
  • Kenntnisse der für die Klinik und Forschung relevanten juristischen und ethischen 
Aspekte
  • Fortbildung: regelmäßiges und selbständiges Erarbeiten der aktuellen Literatur Können
  • aufgrund differentialdiagnostischer Überlegungen adäquate Zusatzuntersuchungen bei elektiven und notfallmäßigen Patienten veranlassen
  • Konsilien anfordern und konsiliarische Therapievorschläge beurteilen und umsetzen
  • Beherrschen von Diagnostik und adäquaten Behandlungen von perioperativen Komplikationen (Wundinfekte, Fistelbildung, Implantatversagen, Thrombosen, Lungenembolien)
  • Beherrschen der im WB-Programm für den Facharzt Orthopädie und Unfallchirurgie aufgeführten Eingriffe
  • klinische Kompetenz für die postoperative Betreuung (Überwachung), Diagnostik bei Notfällen und die Behandlung postoperativer Komplikationen
  • bei der Triage von Notfallpatienten Prioritäten zu setzen, insbesondere lebensbedrohliche Zustände beim polytraumatisierten Patienten erkennen und behandeln
  • Praxis der im Bereich der spezialisierten Sprechstunden häufig eingesetzten Untersuchungstechniken (z.B. Sonographie der Weichteile, Sonographie der Säuglingshüfte)
  • Ausbildungslektionen für Studenten und Pflegepersonal
  • fachliche Diskussionen, Kolloquien sowie Weiter- und Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte aktiv mitgestalten
  • einfache Gutachten abfassen
  • Arbeitsweise der ethischen Kommission 
Verhalten
  • Zugang zum Patienten und seiner Familie mit Takt finden und ein Klima des Vertrauens zwischen Patient und Arzt herstellen können auch in speziellen Situationen (Notfall, Komplikationen, Konfliktsituationen)
  • in einem Team einen aktiven Teil zu Problemlösungen beitragen
  • belastbar und konfliktfähig
  • gewandt in der Kommunikation mit externen Ärzten sowie Personen aus Verwaltung und Versicherungen
  • Durchführung des präoperativen Informationsgesprächs und Einholen der Zustimmung
  • im Stande sein, schlechte Nachrichten mit Takt und Kompetenz und unter Berücksichtigung des psychosozialen Umfeldes des Patienten zu überbringen
  • im interdisziplinären Team korrekt, kollegial und konstruktiv verhalten
  • Vorbildfunktion für jüngere WB-Kandidaten 

Dokumentation

Dokumentation

Die WB-Kontrolle erfolgt mit Hilfe des Logbooks, welches den Kandidaten zu Beginn der Weiterbildung abgegeben wird. Zusätzlich erhält der WB-Kandidat die regelmäßig erstellten Qualifikationszeugnisse. Es wird jährlich ein Mitarbeitergespräch durchgeführt

NotrufChatHome

Feuerwehr/Rettungsdienst: 112

Polizei: 110

Zentrale Notaufanhme: 02 71 3 33 45 13

Giftnotruf NRW: 02 28 1 92 40

Telefonseelsorge: 08 00 111 0 111