Spezialisiert auf Notfälle

Zertifiziert als Traumazentrum

In der Zentralen Notaufnahme des Diakonie Klinikums Jung-Stilling werden schwerstverletztePatienten nach einem weltweit einheitlichen Behandlungsschema erstversorgt. Jeder Handgriff des Teams ist genau festgelegt. Außerdem ist das Krankenhaus als überregionales Traumazentrum zertifiziert, denn auch Patienten mit komplexen Mehrfachverletzungen können hier optimal versorgt werden.

Schwere Verletzungen – schnelle Hilfe im Notfall

Bei einem Patient mit schwersten Verletzungen ist perfekte Teamarbeit gefragt, jede Sekunde zählt. Alle Handgriffe müssen sitzen und optimal koordiniert sein. Nur so gelingt es, die Patienten schnellstens und auf höchstem medizinischem Niveau zu behandeln. Bringt das Rettungsteam einen Verunglückten mit dem Rettungswagen oder Hubschrauber ins Diakonie Klinikum Jung-Stilling nach Siegen, ist als erstes eine möglichst genaue Diagnostik lebenswichtig – und die kann dank bester Ausstattung bereits im Schockraum stattfinden.

Zertifiziert als Überregionales Traumazentrum

Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie hat die Fachabteilung im Diakonie Klinikum als Überregionales Traumazentrum zertifiziert. Damit hat das Krankenhaus in der Versorgung von Schwerverletzten die höchste Versorgungsstufe erreicht und steht in diesem Bereich auf einer Stufe mit Unikliniken wie Köln, Gießen oder Marburg. Um das Zertifikat zu erhalten, muss das Krankenhaus bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Beispielsweise sind sehr gute Schnittstellen zwischen Notaufnahme, Operationssaal und Intensivstation Pflicht und qualifiziertes Personal muss rund um die Uhr für Notfälle bereit stehen.    

Erstuntersuchung und -behandlung

Der Rettungswagen ist durch das Tor der erst 2012 neu erbauten Notaufnahme fast bis zur Tür des Schockraums gefahren oder der Rettungshubschrauber auf dem Dach des Krankenhauses gelandet. Ein Team aus bis zu zehn Ärzten und Pflegern wartet bereits, um den Patienten zu übernehmen. Dabei sind nicht nur Unfallchirurgen anwesend, sondern je nach Art der Verletzung auch Ärzte aus anderen Disziplinen. Nur mit dem gebündelten Fachwissen der unterschiedlichen Fachärzte kann der Verletzte optimal versorgt werden. Das gilt vor allem bei einem Polytrauma, also wenn ein Patient an mehreren Körperregionen und Organsystemen lebensgefährlich verletzt ist. Das Team im Diakonie Klinikum Jung-Stilling arbeitet dabei nach der sogenannten ATLS-Leitlinie. Hierin haben Fachgesellschaften und Experten aus allen relevanten medizinischen Bereichen den aktuellsten Stand der Wissenschaft zusammengetragen und so den Grundstein für die optimale Therapie im Notfall gelegt.
Im Schockraum erfolgt eine erste detaillierte Diagnostik. Hierfür gibt es in der Zentralen Notaufnahme einen Computertomographen (CT) und eine Röntgenanlage. Das Röntgengerät ist beweglich und kann über ein Schienensystem um den Patienten herumfahren. Verletzte müssen also für die verschiedenen Röntgenbilder nicht mehr umgelagert werden. Es folgt die Akutbehandlungsphase – der Kreislauf wird stabilisiert, Blutungen werden gestillt. Nach der Stabilisierung geht es dann zur Not-OP oder auf die Intensivstation.

NotrufChatHome

Feuerwehr/Rettungsdienst: 112

Polizei: 110

Zentrale Notaufanhme: 02 71 3 33 45 13

Giftnotruf NRW: 02 28 1 92 40

Telefonseelsorge: 08 00 111 0 111