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Zentrale Notaufnahme

In der Zentralen Notaufnahme werden Patienten an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr erstversorgt. Weil im Ernstfall jede Sekunde zählt, können in der Zentralen Notaufnahme alle nötigen Untersuchungen durchgeführt werden – und das, ohne lange Wege zurückzulegen.

Der Chefarzt der Unfallchirurgie, Prof. Dr. Antonio Krüger, ist von der Berufsgenossenschaft als Durchgangsarzt und zum Verletzungsartenverfahren (VAV) zugelassen. Deshalb werden auch Arbeitsunfälle in unserer Notaufnahme behandelt. Die sogenannten Schockräume sind so ausgestattet, dass schwerverletzte oder lebensbedrohlich erkrankte Patienten umgehend behandelt werden können. Ein Team aus Anästhesisten, Chirurgen, Internisten, Radiologen sowie Schwestern und Pflegern kümmert sich hier um Patienten. Nicht nur in den Schockräumen arbeiten Mediziner 13 verschiedener Fachrichtungen eng zusammen. Die Zentrale Notaufnahme ist interdisziplinär ausgerichtet.

Denn gerade schwere Verletzungen betreffen häufig mehrere Körperregionen und damit verschiedene medizinische Fachgebiete. Damit Patienten nach der Erstversorgung direkt weiter behandelt werden können, kooperiert das Team der Zentralen Notaufnahme mit unseren Fachambulanzen, Intensivstationen, dem Zentral-OP und dem Kreißsaal.

Die Räume in unserer Zentralen Notaufnahme sind aufgeteilt in:

  • sieben Untersuchungs- und Behandlungsräume
  • zwei Schockräume
  • zwei Eingriffsräume
  • einen Röntgendiagnostikraum
  • einen Monitorraum mit fünf Überwachungsplätzen

Labor-, EKG-, Ultraschall- und Röntgenuntersuchungen werden direkt über die Zentrale Notaufnahme vorgenommen. Dringende Spezialuntersuchungen führen unsere Mediziner im angeschlossenen Radiologischen Zentrum durch.

Gut zu wissen
Notfälle sind nicht planbar. Die Behandlungsfolge von Notfallpatienten wird stets danach entschieden, wie schwer Patienten verletzt oder erkrankt sind. Deshalb werden Patienten in unserer Notfallambulanz unterschiedlich schnell aufgerufen.

Woran Sie denken sollten
Wenn möglich, sollten Sie Folgendes mitbringen:

  • Krankenkassen-Versicherungskarte
  • Personalausweis
  • vorhandene Arztbriefe
  • aktuelle Medikamentenliste
  • Allergie-, Herzschrittmacher- und „Marcumar“-Pass oder Mutter-Pass
  • vorhandene Röntgenbilder
NotrufChatHome

Feuerwehr/Rettungsdienst: 112

Polizei: 110

Zentrale Notaufanhme: 02 71 3 33 45 13

Giftnotruf NRW: 02 28 1 92 40

Telefonseelsorge: 08 00 111 0 111