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Kardiologie – ein gesunder Motor für den Körper

Die Kardiologie ist ein wachsender Schwerpunkt der Inneren Medizin am Ev. Jung-Stilling-Krankenhaus in Siegen. Ob Sie als Patient gezielt zu einer kardiologischen Behandlung zu uns kommen oder im Rahmen anderer geplanter Eingriffe und Therapien eine kardiologische Mitbehandlung notwendig wird: Wir sind in allen Fragen zum Thema Herz-Kreislauferkrankungen für Sie da.

Im Rahmen unseres großen Leistungsspektrums bieten wir alle dafür notwendigen Untersuchungs- und Therapieverfahren an. Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf (s. linke Spalte).

Ein Sicherheitsvorteil für die Patienten unserer Klinik ist der am Haus stationierte ADAC Rettungshubschrauber Christoph 25, mit dem schnelle Verlegungen in Spezialkliniken möglich sind.

Unser derzeitiges Leistungsangebot umfasst:

  • Ruhe-EKG, Belastungs-EKG, Langzeit-EKG
  • 24-Stunden-Blutdruckmonitoring
  • Kipptischuntersuchung
  • Messung des Knöchel-Arm-Index (ABI)
  • Echokardiographie, transösophageale Echokardiographie, Stress-Echokardiographie
  • Elektrische Kardioversion bei Herzrhythmusstörungen
  • Herzkatheter mit Intervention (z.B. Stent)
  • Herzschrittmacher- und Defibrillatortherapie aller gängiger Hersteller
  • Schlaf-Apnoe-Screening, Lungenfunktionsuntersuchung (Bodyplethysmographie)
  • Herz-Computertomographie (Kardio-CT)
  • Herz-Magnetresonanztomographie (Kardio-MRT)

Unsere Kompetenzen

Kardiologische Funktionsdiagnostik

Ruhe- und Langzeit-EKG, Ergometrie

Das Steuerungssystem des Herzens als automatischer "Motor des Lebens" geschieht über spezialisierte Herzmuskelzellen (natürliche Schrittmacherzellen). Diese besitzen die Fähigkeit, elektrische Impulse auszulösen und diese innerhalb des Herzens zu leiten, sie arbeiten autonom (eigenständig) wodurch das Herz nicht durch unseren Willen gesteuert werden kann. Somit wird die regelhaftze Herzarbeit (alle Zellen innerhalb des Körpers mit Blutz zu versorgen) für 24 Stunden pro Tag ein ganzes Leben lang ermöglicht. Die Messung dieses Steuerungssystems können wir mit Hilfe des EKG (Elektrokardiogramm) messen und beurteilen.

Die Aufzeichnung des  Elektrokardiogramms  ist eine nicht-invasive, schmerzlose, einfach und schnell durchführbare Untersuchung. Das EKG liefert  bereits wichtige Hinweise über die Erregungsvorgänge innerhalb des Herzens, die Durchblutung der Herzkranzgefäße und teilweise auch über Veränderungen der Herzwand.

Man unterscheidet die Aufzeichnung des EKG in Ruhe (meist im Liegen → Ruhe-EKG), für einen längeren Zeitraum (24 Stunden bis zu mehreren Tagen → Langzeit-EKG), oder bei Belastung (meist während Aktivität auf einem Fahrrad → Belastungs-EKG oder Ergometrie).

Langzeit Blutdruckmessung

Bluthochdruck ist ein weit verbreitetes Krankheitsbild, besonders in Ländern der nördlichen Erdhalbkugel. Nicht immer ist dieses mit der simplen Blutdrucktablette zu behandeln, die Ursache kann neben der Vererbung auch in der Beteiligung anderer Organe liegen.

Um das herauszufinden und dem Patienten eine bestmögliche Therapie zu verordnen, wird eine kontinuierliche Blutdruckmessung über einen längeren Zeitraum (meist 24 Stunden) nötig. Diese ABDM (Automatische Blutdruck-Messung) geschieht mittels eines kleinen Rekorders, den der Patient über den Aufzeichnungszeitraum mitträgt. Hiermit wird das Blutdruckverhalten unter realen, natürlichen Lebens- und Alltagsbedingungen genau beobachtet und dokumentiert.

Kipptischuntersuchung

Schon seit mehr als 25 Jahren erweist sich die Kipptischuntersuchung als verläßliches und nicht-invasives Verfahren zur Diagnostik von sich wiederholenden plötzlichen Bewußtseinsverlusten. Häufig sind hierfür fehlende Anpassungsmechanismen von Blutdruck und/ oder Herzfrequenz die Ursache. Diese sind mit der Kipptischuntersuchung identifizierbar und adäquat therapierbar.

Lungenfunktionstest

Herzschrittmachertherapie

Echokardiographie (TTE, TEE, Stress-Echo)

1. Allgemeines
Die Echokardiographie - Ultraschalluntersuchung des Herzens - ist die wichtigste und mit Abstand am häufigsten eingesetzte Technik zur nichtinvasiven Darstellung des Herzens.

Mit der Echokardiographie können ohne Belastung für den Patienten und binnen kurzer Zeit Aussagen zur Pumpfunktion des Herzens sowie zu Struktur und Funktion des Herzklappenapparates getroffen werden.

Die Sektion Kardiologie verfügt über insgesamt drei hochmoderne Ultraschallgeräte. Inhaltlich und organisatorisch verantwortlich für unser Echokardiographielabor sind mit Dr. Werner Meyners und Dr. Johannes Rixe zwei ausgewiesene Experten auf dem Gebiet der Echokardiographie.

2. Wie wird eine Echokardiographie durchgeführt?
Es werden verschiedene Formen der Echokardiographie unterschieden:

  1. Transthorakale Echokardiographie (TTE) - Untersuchung durch Aufsetzen einer kleinen Ultraschallsonde auf den Brustkorb.
  2. Transösophageale Echokardiographie (TEE oder auch „Schluckecho“) - Untersuchung durch Einführen einer schlauchartigen Ultraschallsonde in die Speiseröhre.
  3. Stressechokardiographie - transthorakale Echokardiographie unter medikamentöser oder ergometrischer Belastung zur Beurteilung einer Minderdurchblutung der Herzmuskulatur oder zur Bewertung eines erworbenen Klappenfehlers.


Vor einer transthorakalen Echokardiographie (TTE) muss der Patient nicht nüchtern sein. Die Untersuchung ist schmerzfrei und dauert etwa fünfzehn Minuten, in denen der Arzt durch unterschiedliche Positionierung der Ultraschallsonde Schnittbilder des Herzens anfertigt und Druck- bzw. Flussmessungen durchführt. Die meisten Fragen des klinischen Alltags (v.a. nach der Pumpfunktion des Herzens sowie Struktur / Funktion des Klappenapparates) werden durch diese Untersuchung beantwortet.

Speziellen Fragen vorbehalten ist die transösophageale Echokardiographie (TEE): Bedingt durch die Nähe der Ultraschallsonde zum Herzen kann die TEE kleine Blutgerinnsel ebenso sicher darstellen wie bakterielle Entzündungsprozesse am Klappenapparat. Ferner werden mittels TEE erworbene Klappenvitien und komplexe Herzfehler beurteilt.

Der Patient muss vor einer TEE nüchtern sein und der Untersuchung nach ausreichender Bedenkzeit schriftlich zugestimmt haben. Nach Betäubung des Rachens mit einem Spray und Gabe eines schlafanstoßenden Medikaments wird die Ultraschallsonde in die Speiseröhre eingeführt. Während der Untersuchung wird der Patient kontinuierlich überwacht und ist am Ende der TEE wach und ansprechbar. Er muss jedoch von einer Begleitperson abgeholt werden und sollte für weitere 90 Minuten keine Nahrung / Flüssigkeit zu sich nehmen.

Die Stressechokardiographie ist eine besondere Form der transthorakalen Echokardiographie: Unter fahrradergometrischer Belastung - ähnlich dem Belastungs-EKG - oder unter Gabe eines Medikaments, welches die Pumpleistung des Herzens erhöht, werden Aufnahmen des Herzens angefertigt.

Hierbei wird beurteilt,

  • ob eine koronare Herzerkrankung vorliegt. Hierbei weisen einzelne oder mehrere Abschnitte des linken Herzens unter Belastungsbedingungen eine Verschlechterung der Pumpleistung auf.
  • ob sich eine bislang nicht eindeutige Erkrankung der Aorten- oder Mitralklappe unter Belastungsbedingungen als operationspflichtig demaskiert.

3. Wie bekomme ich eine Echokardiographie?
Für die transthorakale Echokardiographie ist jeder Patient geeignet. Dies gilt weder für die transösophageale noch für die Stressechokardiographie. Die Indikationsstellung für diese Untersuchungen sollte daher uns als erfahrenen Kardiologen vorbehalten sein.

Prinzipiell ist die Echokardiographie immer im Kontext mit den begleitenden Erkrankungen und klinischen Beschwerden jedes Patienten zu betrachten. Sie erreicht ihren Stellenwert erst in Kombination mit einem Anamnesegespräch, einer körperlichen Untersuchung und anderen kardiologischen Untersuchungsmodalitäten (EKG, Belastungs-EKG etc.) und sollte daher grundsätzlich nicht „einfach so“ erfolgen, sondern Teil eines ambulanten oder stationären Aufenthaltes in unserer Klinik sein.

Kontaktieren Sie uns bitte zwecks Vereinbarung eines Termins. Wir informieren Sie gerne.

Kardioversion


Kardiale Bildgebung

Computertomographie

1. Allgemeines
Computertomographien (CT) des Herzens führen wir am Jung-Stilling-Krankenhaus in Kooperation mit der Abteilung für Radiologie durch.

Die kardiale CT hat sich als eine alternative Methode zur Darstellung der Herzkranzgefäße etabliert und ist mittlerweile fester Bestandteil der europäischen Richtlinien zur Erkennung und Behandlung der koronaren Herzerkrankung. Mittels kardialer CT können bei korrekt ausgewählten Patienten zuverlässige Aussagen über das Vorhandensein von Engstellen bzw. Verschlüssen der Herzkranzgefäße und das Ausmaß von Kranzgefäßverkalkungen getroffen werden, und das ohne Herzkatheteruntersuchung. Bei Patienten mit bekannter koronarer Herzerkrankung kann in ausgesuchten Fällen auch eine Darstellung von Bypassgefäßen oder Stents erfolgen. Eine invasive Untersuchung mittels Herzkatheter ist somit oftmals nicht erforderlich. Sollten in der CT allerdings Engstellen in einem oder mehreren Koronargefäßen auffallen, ist eine Herzkatheteruntersuchung unumgänglich.

2. Wie wird eine CT des Herzens durchgeführt?
Zunächst erfolgen die schriftliche Aufklärung des Patienten und die Anlage eines venösen Zugangs. Anschließend wird die Herzfrequenz gemessen. Wenn notwendig, wird diese mit Hilfe eines sogenannten Betablockers, welcher als Tablette eingenommen wird, in den für die Untersuchung optimalen Bereich gesenkt (< 60/min). Die Wirkung des Betablockers klingt bereits nach wenigen Stunden ab und hat keine Fahruntauglichkeit im Anschluss an die Untersuchung zur Folge.

Die CT-Untersuchung dauert ca. zehn Minuten und wird in einer kurzen, relativ weiten Röhre durchgeführt. Unter Verwendung von Röntgenstrahlung und intravenös appliziertem, jodhaltigen Kontrastmittel werden Schnittbilder des Herzens angefertigt, deren  Begutachtung gemeinsam durch einen kardiologischen und radiologischen Oberarzt erfolgt. In der überwiegenden Zahl der Fälle wird der Patient sofort über das Resultat der Untersuchung informiert.

3. Bin ich für eine CT des Herzens geeignet?
Nicht jeder Patient eignet sich für eine Darstellung der Herzkranzgefässe mittels CT: Die meisten Herzrhythmusstörungen sind beispielsweise ein Ausschlusskriterium. Besteht im Vorfeld der Untersuchung eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine koronare Herzerkrankung (bei typischen Beschwerden und vielen Risikofaktoren), so führt eine CT des Herzens lediglich zu überflüssiger Strahlenbelastung und Kontrastmittelgabe, da eine Herzkatheteruntersuchung absehbar nicht vermieden werden kann. Die Indikation für eine kardiale CT sollte daher ausschließlich von unserer Seite gestellt werden. Wichtig ist ferner, dass es sich bei der kardialen CT um eine Leistung handelt, die auf ambulanter Ebene nicht durch den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung abgebildet wird.

Kontaktieren Sie uns bitte, wenn Sie Fragen haben. Wir informieren Sie gerne und übernehmen auch die Planung eines Untersuchungstermins.

Abbildung 1: CT – Schnittbilder der Hinterseitenwand – (links) und Vorderwandkranzgefäßes (rechts) zeigen einen unauffälligen Befund ohne Engstellen.

Abbildung 2: Dreidimensional rekonstruierte Bilddaten eines Patienten nach aortokonarer Bypassoperation.

Magnetresonanztomographie

Echokardiographie

1. Allgemeines
Die Echokardiographie - Ultraschalluntersuchung des Herzens - ist die wichtigste und mit Abstand am häufigsten eingesetzte Technik zur nichtinvasiven Darstellung des Herzens.

Mit der Echokardiographie können ohne Belastung für den Patienten und binnen kurzer Zeit Aussagen zur Pumpfunktion des Herzens sowie zu Struktur und Funktion des Herzklappenapparates getroffen werden.

Die Sektion Kardiologie verfügt über insgesamt drei hochmoderne Ultraschallgeräte. Inhaltlich und organisatorisch verantwortlich für unser Echokardiographielabor sind mit Dr. Werner Meyners und Dr. Johannes Rixe zwei ausgewiesene Experten auf dem Gebiet der Echokardiographie.

2. Wie wird eine Echokardiographie durchgeführt?
Es werden verschiedene Formen der Echokardiographie unterschieden:

  1. Transthorakale Echokardiographie (TTE) - Untersuchung durch Aufsetzen einer kleinen Ultraschallsonde auf den Brustkorb.
  2. Transösophageale Echokardiographie (TEE oder auch „Schluckecho“) - Untersuchung durch Einführen einer schlauchartigen Ultraschallsonde in die Speiseröhre.
  3. Stressechokardiographie - transthorakale Echokardiographie unter medikamentöser oder ergometrischer Belastung zur Beurteilung einer Minderdurchblutung der Herzmuskulatur oder zur Bewertung eines erworbenen Klappenfehlers.


Vor einer transthorakalen Echokardiographie (TTE) muss der Patient nicht nüchtern sein. Die Untersuchung ist schmerzfrei und dauert etwa fünfzehn Minuten, in denen der Arzt durch unterschiedliche Positionierung der Ultraschallsonde Schnittbilder des Herzens anfertigt und Druck- bzw. Flussmessungen durchführt. Die meisten Fragen des klinischen Alltags (v.a. nach der Pumpfunktion des Herzens sowie Struktur / Funktion des Klappenapparates) werden durch diese Untersuchung beantwortet.

Speziellen Fragen vorbehalten ist die transösophageale Echokardiographie (TEE): Bedingt durch die Nähe der Ultraschallsonde zum Herzen kann die TEE kleine Blutgerinnsel ebenso sicher darstellen wie bakterielle Entzündungsprozesse am Klappenapparat. Ferner werden mittels TEE erworbene Klappenvitien und komplexe Herzfehler beurteilt.

Der Patient muss vor einer TEE nüchtern sein und der Untersuchung nach ausreichender Bedenkzeit schriftlich zugestimmt haben. Nach Betäubung des Rachens mit einem Spray und Gabe eines schlafanstoßenden Medikaments wird die Ultraschallsonde in die Speiseröhre eingeführt. Während der Untersuchung wird der Patient kontinuierlich überwacht und ist am Ende der TEE wach und ansprechbar. Er muss jedoch von einer Begleitperson abgeholt werden und sollte für weitere 90 Minuten keine Nahrung / Flüssigkeit zu sich nehmen.

Die Stressechokardiographie ist eine besondere Form der transthorakalen Echokardiographie: Unter fahrradergometrischer Belastung - ähnlich dem Belastungs-EKG - oder unter Gabe eines Medikaments, welches die Pumpleistung des Herzens erhöht, werden Aufnahmen des Herzens angefertigt.

Hierbei wird beurteilt,

  • ob eine koronare Herzerkrankung vorliegt. Hierbei weisen einzelne oder mehrere Abschnitte des linken Herzens unter Belastungsbedingungen eine Verschlechterung der Pumpleistung auf.
  • ob sich eine bislang nicht eindeutige Erkrankung der Aorten- oder Mitralklappe unter Belastungsbedingungen als operationspflichtig demaskiert.

3. Wie bekomme ich eine Echokardiographie?
Für die transthorakale Echokardiographie ist jeder Patient geeignet. Dies gilt weder für die transösophageale noch für die Stressechokardiographie. Die Indikationsstellung für diese Untersuchungen sollte daher uns als erfahrenen Kardiologen vorbehalten sein.

Prinzipiell ist die Echokardiographie immer im Kontext mit den begleitenden Erkrankungen und klinischen Beschwerden jedes Patienten zu betrachten. Sie erreicht ihren Stellenwert erst in Kombination mit einem Anamnesegespräch, einer körperlichen Untersuchung und anderen kardiologischen Untersuchungsmodalitäten (EKG, Belastungs-EKG etc.) und sollte daher grundsätzlich nicht „einfach so“ erfolgen, sondern Teil eines ambulanten oder stationären Aufenthaltes in unserer Klinik sein.

Kontaktieren Sie uns bitte zwecks Vereinbarung eines Termins. Wir informieren Sie gerne.


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